Hafner-Muschler vereinbart Forschungs-Kooperation mit Aldi Süd

10. März 2011

Ziel des Forschungsprojekts ist es, die voraussichtlich stärker werdenden Schwankungen in der Strom-Erzeugung aus dem steigenden Anteil der regenerativen Energien zu nutzen. Gemeinsam wird eine neue Kälteanlage entwickelt, die Energie in thermischen Medien speichert und somit auf die Verfügbarkeit von Strom flexibel reagieren kann.

Strom aus Solar- oder Windkraftwerken ist starken tages- und jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen, so dass es stundenweise zu deutlichen Überkapazitäten in den Stromnetzen kommen kann. Mit der neuen Kälteanlage lassen sich diese Überkapazitäten nutzen und damit auch die günstigen Energiepreise. Dazu werden thermische Medien die Überkapazitäten aufnehmen und speichern, so dass sie später in Kühlregalen und Kühlräumen verbraucht werden können. “Die größte Herausforderung in der Energietechnik besteht darin, die verfügbare Energie aus Überkapazitäten zu speichern”, so Jan Kröger, Geschäftsführer von Hafner-Muschler. »Mit unserer Speichertechnik wird es möglich sein, die Kälteanlage bei Aldi Süd über viele Stunden ohne aktive Kälteerzeugung zu betreiben«. In einer ersten Pilot- und Forschungsanlage wird Aldi Süd diese Technologie bereits 2011 in einer Filiale testen. www.hafner-muschler.de