Zehn Jahre nach Markteinführung

ICF-Ventilstationen von Danfoss in neuen Ausführungen

4. August 2017

Seit zehn Jahren kommen die ICF-Ventilstationen von Danfoss in der Industriekältetechnik zum Einsatz. Im Jahr 2016 wurde das Angebot um die Großausführungen ICF 50 und 65 sowie um die Edelstahlausführungen ICF 20 und 25 erweitert. Die ICF-Reihe umfasst nun fünf verschiedene Ventilgehäusegrößen.

ICF-Ventilstationen von Danfoss kommen in der Industriekältetechnik zum Einsatz.

ICF-Ventilstationen von Danfoss kommen in der Industriekältetechnik zum Einsatz.

Damit werden insgesamt mehr als 530 individuelle ICF-Varianten abgedeckt. Mit mehr als 50.000 Installationen weltweit haben die Ventilstationen bewiesen, dass sie während der gesamten Lebensdauer sicher und kosteneffizient sind. „Unser Ziel ist es, den Umstieg von herkömmlichen Ventilkombinationen auf die raffiniert konstruierten, einfach zu installierenden Ventilstationen auf dem Markt voranzubringen. Dazu führen wir neue Größen, Funktionen und Werkstoffe ein und bieten vollständig ICF-basierte Lösungen an“, erklärt Kurt M. Sand, Produktmanager, Danfoss Industriekältetechnik.
Die gesamte ICF-Reihe ist für Hochdrucksysteme zugelassen und kann in den wachsenden Märkten für Kaskadenlösungen eingesetzt werden, die die Vorteile der NH3- und der CO2-Kühlung miteinander kombinieren. Da für den Einbau nur zwei Schweißnähte erforderlich sind (im Gegensatz zu 13 bei vergleichbaren Ventilkombinationen), wird die Sicherheit in Hochdrucksystemen mit einer integrierten Ventilstation deutlich erhöht. Diese umfasst Filter, Rückschlagventile, Magnetventile, Handexpansionsventile und Motorventile in einer einzigen kompakten Einheit.
Auftraggeber und Endverbraucher können erheblich von Vorteilen wie kürzeren Installationszeiten, einfachen Service- und Wartungsarbeiten und nicht zuletzt von Energieeinsparungen durch den im Vergleich zu herkömmlichen Ventilkombinationen geringen Druckabfall profitieren. Die Ventilstationen werden werkseitig geprüft, damit sie die erforderlichen Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Der Druckabfall in den ICF wurde von einem unabhängigen technologischen Institut gemessen. Er ist bis zu 86 % geringer als bei herkömmlichen Ventilkombinationen. Durch den niedrigen Druckabfall können Pumpen und Verdichter im Betrieb hohe Energieeinsparungen erzielen.
Die neuesten Ausführungen der ICF-Reihe sind die ICF 20 und die ICF 25 aus Edelstahl.
„Unsere Kunden haben sich korrosionsbeständige Ventilstationen gewünscht, die selbst in aggressiven Umgebungen eine lange Lebensdauer bieten. Um diesen Wunsch zu erfüllen, haben wir die neuen ICF-Ausführen aus Edelstahl entwickelt. Bisher bieten wir zwei Größen an und es werden noch weitere folgen“, so Sand.
Die Edelstahlausführungen sind auch mit einer Zulassung für Schiffsanwendungen erhältlich.
Fakten zur ICF-Reihe:
• Ausgelegt für Industriekälteanwendungen mit einem maximalen Betriebsüberdruck von bis zu 52 bar/754 psig
• Für alle gängigen, nicht brennbaren Kältemittel (einschließlich R717 und R744 (CO2)) geeignet
• Direktschweißanschlüsse
• Geringes Gewicht und kompakte Bauweise
• Modulares Konzept: jedes Gehäuse ist mit mehreren unterschiedlichen Anschlusstypen und -größen erhältlich
• Servicearbeiten am Ventil erfolgen durch Austauschen des Funktionsmoduls
• Seitliche Ports für den Anschluss von Manometern, Messumformern, Schaugläsern, Serviceventilen usw.
www.danfoss.de/industriekaelte