Insgesamt 15 Projekte

Innovative Kältetechnik für Innovationspreis Klima und Umwelt nominiert

1. Dezember 2017

Zum sechsten Mal verleihen der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) den begehrten Umweltpreis IKU mit einem Preisgeld von insgesamt 125.000 Euro. Nominiert sind auch drei Lösungen aus der Kühltechnik.

133 Unternehmen haben sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen um Preise in fünf Kategorien sowie um den zum zweiten Mal vergebenen Sonderpreis „Innovation und biologische Vielfalt“ beworben. „Innovationen sind das Fundament für die Industrie von morgen. Nur so werden Unternehmen im internationalen Wettbewerb bestehen“, sagt BDI-Präsident Dieter Kempf. Produzierende Unternehmen wollen auch im Klima- und Umweltschutz verlässliche Problemlöser bleiben. Kempf betont: „Der Innovationspreis für Klima und Umwelt unterstreicht, dass Umwelt- und Klimaschutz eine innovative Industrie braucht“.
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks stellt fest: „Der Preis zeigt, dass Innovation made in Germany auch den Klima- und Umweltschutz besser macht. Bessere Prozesse, Produkte und Dienstleistungen stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze am Standort Deutschland.“
Die hochrangige Jury unter Leitung von Prof. Ottmar Edenhofer, unter anderem Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, hat 15 Innovationen aus den Kategorien klimafreundliche Prozessinnovationen, Produkt- und Dienstleistungsinnovationen, Umweltfreundliche Technologien, Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sowie Klima- und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländern und in Staaten Osteuropas nominiert. Diese haben nun die Chance auf eine Prämierung bei der feierlichen Preisverleihung am 21. Februar 2018 in Berlin. Dabei gibt es auch in diesem Jahr den Sonderpreis „Innovation und biologische Vielfalt“, mit dem Innovationen ausgezeichnet werden, die dem Klima- und Umweltschutz durch Verbesserung der Biodiversität dienen.
Grundlage der Jury-Entscheidung war die wissenschaftliche Bewertung der eingereichten Bewerbungen durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI).
Der IKU wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

Die „eChiller“-Prozesskühlung von Efficient Energy gehört zu den Nominierten des Umweltpreises IKU.

Die „eChiller“-Prozesskühlung von Efficient Energy gehört zu den Nominierten des Umweltpreises IKU.

Unter den15 nominierten Kandidaten für die Endrunde ist auch die „eChiller“-Prozesskühlung der Efficient Energy GmbH, Feldkirchen, die im Vergleich zu herkömmlichen Kältemaschinen je nach Anwendung bis zu 80 % weniger elektrische Energie verbraucht.
Eine weitere Nominierung hat die Mahle AG, Stuttgart, erreicht, die durch Komponenten wie Verdampfer, Gaskühler und Akkumulatoren sowie ein tiefes Systemverständnis die seit langem erwartete Nutzung von CO2-Klimaanlagen in Serien-Pkws ermöglicht.
Außerdem ist die Viessmann Kühlsysteme GmbH aus Hof/Saale nominiert, die mit ihrem „ESyCool green“-System für den Lebensmitteleinzelhandel Strom einspart, indem das gesamte Energiemanagement für die Kühlung der Kühlregale und die Gebäudeheizung über kleine, hermetisch dichte Wärmepumpen mit dem fluorfreien Kältemittel R290 (Propan) realisiert wird.
www.iku-innovationspreis.de