Kaltwasserkassette mit Coanda-Effekt

3. Januar 2006

Die neuen Kaltwasser­kassetten KCO Coanda bieten eine nahezu zugfreie Luftführung. Durch den „Coanda-Effekt“ bleibt die gekühlte Luft an der Deckenunterseite haften und löst sich nicht von der Oberfläche. Bekannt ist dieser Strömungseffekt aus der Flugzeugtechnik. Die gekühlte Luft wird bei den Coanda-Kassetten, deren 2 Luftaustritts­gitter ganz einfach um jeweils 45º verstellbar sind, horizontal unter der Decke ausgeblasen und fällt daher nur langsam in den Raum. Das sorgt für eine optimale Luftverteilung und bringt höchst­möglichen Komfort. Die Kassetten mit Kondensatrahmen oder -pumpe werden in dem Eurorasterdecken-Maß 600 x 600 mm oder in 600 x 900 mm und 600 x 1200 mm angeboten. Der Anschluss an den Kältekreislauf ist entweder links oder rechts möglich; sechs Luftmengen von 160 bis 700 m3/h lassen sich individuell einstellen. Erhältlich sind sie in drei Ausführungen: als 2-Leiter-Wärmetauscher (Kühlung mit Kalt­wasser), 2-Leiter-Wärmetauscher mit Elektroheizung sowie als 4-Leiter-Wärmetauscher (Kühlung mit Kaltwasser und Warmwasser­heizung). Die Geräte eignen sich in erster Linie zum Einsatz in größeren Klimaanlagen.