Unser nächstes Diskussionsthema: Füllmengen in Kälteanlagen

21. November 2011

Ein Forum für alle: Hier werden von der Redaktion Fragen gestellt und Probleme der Branche aufgezeigt. Firmen und Fachleute sind eingeladen sich jederzeit frei und uneingeschränkt dazu zu äußern. Das Ergebnis veröffentlichen wir in der Print-Ausgabe der KI.

Die Bestimmung der richtigen Füllmenge von Kältemitteln in Kälteanlagen ist seit dem Bau der ersten Kompressionskältemaschine im Jahr 1834 eine immer wiederkehrende Aufgabe. Dabei ist man bei der klassischen Variante des Beobachtens der Bläschenbildung über das Schauglas auf erfahrene und gut ausgebildete Kältemonteure angewiesen. Fehleinschätzungen zum Füllstand bergen die Gefahr der Fehlfunktion des gesamten Kältesystems. Während bei der Erstbefüllung von kompakten Anlagen noch eine theoretische Vorausberechnung der Kältemittelmenge möglich ist, so entziehen sich komplexe Anlagen einer genauen Analyse. Insbesondere bei der Nachfüllung im Betrieb wird es noch komplizierter. Auch wenn die EG-Verordnung Nr. 842/2006 die Betreiber dazu verpflichtet, das Entweichen von Kältemittel aus Lecks zu verhindern, so kommt es im Zuge der jährlichen Dichtheitskontrollen trotzdem zum notwendigen Nachfüllen mit den o.g. Schwierigkeiten. Während in der Vergangenheit die Fehleranfälligkeit aufgrund der größeren Füllmengen geringer war, so kommt heute die erwünschte Füllmengenreduzierung bei der Bestimmung der richtigen Füllmenge erschwerend hinzu.

FRAGEN

  1. Welches Vorgehen favorisieren Sie bei der Erstbefüllung?
  2. Wie überwachen Sie die Kältemittelfüllmenge?
  3. Erwarten Sie bei neuen Kältemitteln starke Veränderungen in der bisherigen Fülltechnologie?
  4. Setzen Sie gezielte Maßnahmen zur Füllmengenreduzierung ein und wenn ja, welche?

Diskutieren Sie mit:

Redaktionsschluss ist der 23. Dezember 2011

Ihre Antworten senden Sie bitte per E-mail an inge.breutner@huethig.de