Kaltwassertemperiergerät für schwierige Aufgaben

Direkt gekühltes Temperiergerät bis 120 °C

1. April 2014

Mit einem direkt gekühlten Temperiergerät für den Temperaturbereich bis 120 °C mit Heizleistungen von 6 bis 12 kW hat die gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik ihre Baureihe „teco cs“ ergänzt. Zudem wurde die Ausstattung des“ teco cs 140 t18“ für den Temperaturbereich bis 140 °C um eine Vielzahl sinnvoller Optionen erweitert.

Temperiergeräte der Serie „teco cs“ stehen in zwei Ausführungen zur Verfügung: Ein kostengünstiges Einstiegsmodell (Version „e“) und eine besonders ökonomische Lösung (Version „t“) mit Touchscreen.

Temperiergeräte der Serie „teco cs“ stehen in zwei Ausführungen zur Verfügung: Ein kostengünstiges Einstiegsmodell (Version „e“) und eine besonders ökonomische Lösung (Version „t“) mit Touchscreen.

Zu den Erweiterungen zählen eine Pumpen-Verschleißanzeige, Drehfelderkennung mit automatischer Umschaltung und Pumpendruckanzeige. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden wird die Produktpalette der Einzeltemperiergeräte regelmäßig modernisiert und den wandelnden Marktbedürfnissen angepasst. Temperiergeräte der Serie „teco“ sind für den Betrieb mit Wasser je nach Ausführung mit direkter oder indirekter Kühlung bis 95, 140, 150, 160 und 200 °C einsetzbar. Mit Heizleistungen bis 72 kW, Kühlleistungen bis 600 kW und Umpump-Mengen bis 500 l/min sind die modular konzipierten Baureihen für annähernd alle Anwendungen in der kunststoffverarbeitenden Industrie geeignet. Höhere Leistungsbereiche werden durch die“ tecma“-Baureihen abgedeckt.

Zur Kühlung von schwer temperierbaren Werkzeug-Segmenten bietet gwk überdies das patentierte Kaltwassertemperiergerät „teco cw“ an. Das hilft ein Problem zu vermeiden, das jedem Spritzgießer bestens bekannt ist: Im Bereich von Materialanhäufungen bei dickwandigen Kernen und Stegen ist es konstruktiv häufig nicht möglich, Temperierbohrungen vorzusehen, da sie mit Anspritz- und Entformungshilfen kollidieren würden. Als Resultat heizen sich diese Bereiche auf, was zu einer Verlängerung der Kühlzeit, zu Qualitätsmängeln am Formteil und zu Problemen bei der Entformung führen kann. Eine generelle Absenkung des Temperaturniveaus der Gesamttemperierung des Werkzeugs würde jedoch zu Qualitätsproblemen in anderen Formteilbereichen führen. Auch der Anschluss einer mit Glykol-Wassergemisch betriebenen Kältemaschine scheidet aus, denn er wäre nicht praktikabel und unwirtschaftlich. Die patentierte Lösung von gwk beinhaltet Kaltwassertemperiergeräte, welche glykolfrei im Temperaturbereich zwischen 0 und 25 °C betrieben werden können.

Der Anwender hat die Wahl zwischen zwei Modellen, die sich in Kühlleistung und Umpump-Menge voneinander unterscheiden. Eine präzise Mikroprozessor-Regelung mit gleichzeitiger Anzeige von Soll- und Istwert, die einfache Ein-Tasten-Bedienung, optionale Schnittstellen an der Gerätefront und externer Fühleranschluss, spritzwassergeschützte Elektrik und die anschlussfertige Zuleitung mit CEE-Stecker machen das Gerät sofort einsatzbereit.

Zur umfangreichen Serienausstattung gehören außerdem Leckstopp-Betrieb, Werkzeugentleerung, akustischer Alarm, automatische Befüllung und Nachspeisung, eine zusätzliche Möglichkeit für das manuelle Befüllen mit konditioniertem Wasser, Schmutzfänger im Kühlwasseranschluss und mediumberührende Teile aus korrosionsfesten Materialien. Das Umlaufwasser wird direkt im Gerät in Werkzeugnähe auf die niedrigen Temperaturen heruntergekühlt. Die im Werkzeug aufgenommene Wärme wird an das Kühlwasser der Hydraulikkühlung der Spritzgießmaschine abgegeben. Die Baureihe „teco cw“ deckt unterschiedliche Leistungsbereiche ab, so dass neben der Kühlung einzelner Werkzeugzonen auch kleine und mittelgroße Spritzgießwerkzeuge komplett mit Kühlwasser versorgt werden können.

www.gwk.com