Kälteaggregate

Kühlsysteme „Aquaflair“ von Schneider Electric

1. September 2014

Mit „Aquaflair“ stellt Schneider Electric intelligente Kühlsysteme für die Bereiche 300 – 1200 kW vor. Die „Aquaflair“ BCEC und BCEF nutzen das Prinzip der freien Kühlung mit Axiallüftern und V-förmigen verdichtenden Freikühlregistern in modularer Form. Sie eignen sich für zahlreiche Anwendungen.

Die „Aquaflair“ BCEC und BCEF nutzen das Prinzip der freien Kühlung.

Die „Aquaflair“ BCEC und BCEF nutzen das Prinzip der freien Kühlung.

Die „Aquaflair“-Kühlsysteme sind frei konfigurierbar und eignen sich u.a. für den Einsatz im Datacenter oder im industriellen Bereich. Die Kühlsysteme von Schneider Electric sind besonders energieeffizient durch das Prinzip der freien Kühlung. Durch die Nutzung der Außenluft mit separatem Pumpenkreislauf für die Wärmeableitung reduzieren sie gegenüber herkömmlichen Systemen nicht nur den Energieverbrauch, sondern verringern auch den CO2-Ausstoß, da sie ihre Kälteleistung optimal an die Wärmelast anpassen können. Bei den Geräten „Aquaflair“ BCEC/F handelt es sich um Kälteaggregate mit freier Kühlung und ölfreier Verdichtungstechnologie (Turbocor Kompressortechnik). Ihr Einsatz von magnetischen Lagern bewirkt eine weitere deutliche Energieeinsparung. Aufgrund der hohen Energieeffizienz eignen sich die „Aquaflair“-Kälteaggregate besonders für den Einsatz in Umgebungen, wo die Kühlung im Dauerbetrieb laufen muss.

Bei einer Temperatur von über 15 °C verhält sich der Freikühl-Kaltwassersatz der Aquaflair-Produkte wie ein herkömmlicher Kaltwassersatz, indem die Wärmelast am Verdampfer mit den Verdichtern beziehungsweise Tandem Kompressoren abgebaut wird. Wenn die Außentemperatur zwischen 5 und 15 °C beträgt, wird über Freikühlung nur ein Teil der Wärmelast abgebaut und die Verdichter; beziehungsweise Tandem Kompressoren laufen im Teilbetrieb mit. Bei einer Temperatur von unter 15 °C schaltet das Kontrollsystem die Freikühlpumpe frei und das Wasser wird den am Verdampfer angeordneten Luft-Wasser-Wärmetauschern zugeführt. Bei ausreichend niedriger Außentemperatur bauen somit die Luft-Wasser-Wärmetauscher die Wärmelast ohne die Hilfe der Verdichter vollständig ab. Es werden dann lediglich der Ventilator und die Freikühlpumpe betrieben. Eine kostenfrei verfügbare „Cooling for Datacenter“ App für Apple Geräte erläutert das Prinzip der Freikühlung noch deutlicher.

Moderne Steuerungssysteme überwachen bei den „Aquaflair“-Chillern fortlaufend wichtige Messpunkte, um sicherzustellen, dass die Kälteaggregate stets innerhalb der vorgegebenen Spezifikationen funktionieren. Fehler werden gemeldet, bevor es zu Ausfällen kommt. Alle „Aquaflair“-Kälteaggregate von Schneider Electric laufen sehr leise, da sie vergrößerte seitliche Luft-Wärmetauscher nutzen, die Lüftergeschwindigkeit regeln sowie über geräuschisolierte Kompressoren und Gehäuse verfügen.

„Wer langfristig Kosten einsparen möchte, ist gut beraten, bei der Kühltechnologie anzusetzen, denn die Kühlung ist einer der Energiefresser schlechthin“, so Norbert Keil, Energy Mangement Consultant bei Schneider Electric ITB. „Etwa die Hälfte der erforderlichen Energie eines Datacenters wird für die Kühlung verwendet. Flexibel konfigurierbare und zudem effiziente Systeme sind daher die beste Investition für die Zukunft.“

www.schneider-electric.de