Echtzeit-Fernüberwachung von Stäuben

TSI und Netronix bieten Cloud-basierte Messlösung

23. Oktober 2014

Gemeinsam bieten der Messtechnik-Hersteller TSI und die Netzwerk-Spezialisten von Netronix eine Cloud-basierte Fernüberwachungsmethode für Stäube in Industrieumgebungen oder anderen Bereichen an, die durch Partikel kontaminiert sein können. Die Lösung ist auch für die generelle Überwachung der Luftqualität geeignet.

Mit „DustTrak II“ und „DRX“ bieten TSI und Netronix eine Cloud-basierte Fernüberwachung für Stäube an.

Mit „DustTrak II“ und „DRX“ bieten TSI und Netronix eine Cloud-basierte Fernüberwachung für Stäube an.

Mit der neuen Technologie sind die TSI-Geräte „DustTrak II“ und „DRX“ in der Lage, über ein GPS/GSM-Modem sowohl Position wie auch alle Daten in Echtzeit an die Netronix-Cloud zu übertragen. Über das Netronix Environet kann von überall mit internetfähigen Geräten auf die Daten zugegriffen werden. Dabei erfüllt Netronix alle Sicherheitsstandards, um die Integrität der Daten zu wahren. Zudem bietet die Netronix-Technologie auch eine direkte Echtzeit-Analyse und Aufbereitung der Daten. Im Alarmfall – beispielsweise beim Überschreiten von Grenzwerten – löst die Software automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail oder sogar SMS aus. So können sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden – bei der Überwachung von Stäuben steht die Sicherheit der Mitarbeiter und Menschen absolut im Vordergrund.

Mit der neuen Cloud-Technologie ist eine Echtzeit-Überwachung möglich, ohne direkt am Messgerät selbst zu sein. Mit den Schutzgehäusen von TSI (8537 und 8535) lassen sich die „DustTrak“-Geräte zudem vor Außeneinwirkungen auf die Messung schützen: Ideal für den Einsatz im Freien. „Diese Plattform, die in Echtzeit vollständige und bereits analysierte Messdaten zur Verfügung stellt, ist ein maßgeblicher Fortschritt in der Messtechnik. Damit nutzen wir die Cloud erstmals, um ein umfassendes Schutz- und Analysesystem ortsunabhängig anbieten zu können“, sagt Vince Majkowski von TSI.

Auch für die generelle Überwachung von Luftqualität ist die dezentrale Lösung geeignet: So kann ein „DustTrak“ schnell und an nahezu jeder Stelle eingerichtet werden, die Fernabfrage arbeitet ebenso sofort. Dank weiterem Zubehör, wie einer beheizten Probenkonditionierung, kann auch Feuchtigkeit die Ergebnisse nicht beeinflussen.

Netronix-Chef Vasileios Nasis sieht die Partnerschaft als einen großen Schritt in der Verwertbarkeit von Messtechnik: „Das Vertrauen von TSI in unsere Cloud-basierte Überwachungslösung bestätigt unsere Hypothese, dass ein solches Verfahren dem heutigen Industriestandard entspricht und zu einer nachweislichen Kosteneinsparung führt. Mit diesem Paket steht ab sofort die fortschrittlichste Überwachungsmethode für Stäube zur Verfügung.“

www.tsi.com