Neues Werks-Layout

„Factory Transformation“ am Standort Wurzen von Denco-Happel

7. September 2016

In der sächsischen Kreisstadt Wurzen liegt der wichtigste Produktionsstandort von Denco-Happel (ehemals GEA Air Treatment) für Zentrallüftungsgeräte. Derzeit wird das Werk komplett modernisiert, um zukünftig noch effizienter und wirtschaftlicher zu werden.

Der Standort Wurzen ist auf eine Größe von mehr als 23.000 m² an Produktionsfläche und entsprechender Logistik herangewachsen.

Der Standort Wurzen ist auf eine Größe von mehr als 23.000 m² an Produktionsfläche und entsprechender Logistik herangewachsen.

Denco-Happel hat in den letzten Jahren den kontinuierlichen schrittweisen Ausbau des Werks in Wurzen vorangetrieben. Inzwischen ist der Standort, dem eine Schlüsselrolle im Unternehmen zukommt, auf eine Größe von mehr als 23.000 m² an Produktionsfläche und entsprechender Logistik herangewachsen. Mit den Erweiterungen müssen auch die wertschöpfenden Prozesse in den neuen Flächen umgestaltet werden. Deshalb wurde ein erfahrenes Projektteam zusammengestellt, das nahezu das gesamte Werks-Layout neu aufgesetzt hat.

„Das Ziel dessen, was wir bei Denco-Happel als „Factory Transformation“ beschreiben, ist eigentlich ganz einfach: Wir erhöhen die Produktivität des Standortes, indem wir die Wertschöpfung in den Mittelpunkt stellen. Die Umstrukturierung soll nicht nur die Wirtschaftlichkeit des Standorts verbessern, sondern soll bei einer gleichbleibend hohen Qualität genauso zu kürzeren Lieferzeiten für unsere Kunden führen.“, sagt Martin Schareina, Geschäftsführer der Denco-Happel Production GmbH in Wurzen.

So wurde das Hauptlager ins Zentrum des Werkes zwischen die Montagebereiche platziert, um möglichst kurze Versorgungswege für die Mitarbeiter zu realisieren. Des Weiteren wurden die Maschinenbereiche zusammengelegt, damit ein konzentrierter und zielgerichteter Materialfluss abgebildet werden kann.

Ziel des Transformationsprozesses ist es, in einer optimal organisierten, hochmodernen Fertigung hochqualitative Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren zu können.

Ziel des Transformationsprozesses ist es, in einer optimal organisierten, hochmodernen Fertigung hochqualitative Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren zu können.

Die „Factory Transformation“ ist ein ganzheitlicher Prozess, der im Kleinen wie im Großen ansetzt. Ein wesentliches Ziel ist es, Verschwendungen zu vermeiden und damit nicht nur die Effizienz zu erhöhen, sondern auch die Materialbeschaffung und -bereitstellung zu optimieren. Durch neue Prozesse in der Disposition, der Beschaffung, der Lagerhaltung und der Bereitstellung werden alle Ressourcen zeitgerecht und in der Menge zur Verfügung gestellt, die unmittelbar benötigt wird. Zu guter Letzt folgen auch die Montagelinien durch Arbeitsplätze mit definierten Plätzen für Material, Werkzeuge und Produkte dieser Denkweise.

Um die umfangreiche und komplexe Umgestaltung der Produktion überhaupt bewerkstelligen zu können, war die Kooperation vieler Mitarbeiter aus nahezu allen Bereichen des Standorts Wurzen erforderlich. Teams aus den Bereichen Montage, Logistik und IT stellten sich den komplexen Herausforderungen des Transformationsprozesses. Eine bereichs- und funktionsübergreifende Definition von Aufgaben und die damit verbundene Lösungsfindung bildete die Grundlage für eine neu gestaltete Prozesslandschaft, die die effiziente Verknüpfung sämtlicher Material- und Informationsströme gewährleistet.

„Selbstverständlich sind wir mit dem Projekt „Factory Transformation“ noch nicht am Ende. Aber in allen Projektabschnitten haben wir Fortschritte erzielt, die bereits jetzt erkennbar die Produktivität des Standorts steigern. Das Werk durchläuft derzeit eine Lernkurve, in deren Verlauf sich weitere, zielführende Veränderungen etablieren werden.“ zieht Dr. Oliver Grimm, Leiter des Projektteams, ein positives Zwischenfazit.

www.dencohappel.com