Rackbasierte Kühlung

Stulz präsentiert Wärmetauschertür „CyberRack“

31. Mai 2017

Mit CyberRack stellt der Hamburger Klimatisierungsspezialist Stulz eine Wärmetauschertür für den Anschluss an ein Kaltwassersatzsystem vor. Die maximale Kälteleistung beträgt je nach Modell 19 oder 32 kW. Dank Adapterrahmen passt das neue System an alle gängigen 19“-Serverschränke.

Wärmetauschertür CyberRack von Stulz

Wärmetauschertür CyberRack von Stulz

Stulz erweitert mit der „CyberRack Active Rear Door“ sein Produktportfolio für rackbasierte Kühlsysteme. Die Wärmetauschertür ersetzt die Rackrückwand und ermöglicht durch ihr kompaktes Design die Kühlung von allen Serverschränken inklusive High-Density-Systemen direkt auf der Rechenzentrumsfläche. Der Platz im Rack bleibt dabei vollständig für die IT-Technik erhalten. Da die Racktiefe um nicht mal 300 mm zunimmt, kann die Tür auch in bestehenden Installationen nachgerüstet werden – eine Umpositionierung der Serverracks ist nicht erforderlich.

Erhältlich sind zwei Produktvarianten mit 19 und 32 kW Kälteleistung. Für einen optimalen Airflow sorgen bis zu fünf EC-Ventilatoren. Dank Adapterrahmen lässt sich das CyberRack an allen gängigen 19″-Schranktypen installieren. Die Rahmenmodelle sind mit einer Höhe von 42 U und 48 U sowie einer Breite von 600 mm und 800 mm verfügbar. Die Kälteleistung des CyberRack wird automatisch an die Wärmelast der Server angeglichen. Dies geschieht entweder direkt über eine kontinuierliche Auswertung der gemessenen Temperaturen oder indirekt über die Differenzdrucksteuerung. Hierbei wird die Drehzahl der CyberRack-Lüfter an die Luftmenge der servereigenen Ventilatoren angepasst.

Die Kälteleistung des CyberRack wird automatisch an die Wärmelast der Server angeglichen.

Die Kälteleistung des CyberRack wird automatisch an die Wärmelast der Server angeglichen.

Durch die Anbringung der Wärmetauschertür direkt am Rack geschieht der Wärmeübergang innerhalb des Serverschranks – gekapselt von der Umgebung. Verglichen mit einem Umluftkühlsystem, bei dem die Wärme erst an den Raum abgegeben und dann gekühlt wird, ist so ein deutlich höheres Temperaturniveau auf Luft- und Kaltwasserseite möglich. Damit kann die Betriebsstundenanzahl mit freier Kühlung erhöht und die Effizienz des gesamten Systems entscheidend verbessert werden. Neben dem Einsatz als Stand-Alone-Lösung lässt sich das CyberRack auch als Ergänzung zu Umluftklimatisierungskonzepten mit Doppelboden verwenden.

www.stulz.de/de/cyberrack/