Prognose übertroffen

Stiebel Eltron erzielt Umsatzplus von 9,9 % in 2016

6. Juni 2017

Stiebel Eltron hat 2016 den Markenumsatz um 9,9 % auf 478 Mio. Euro gesteigert. Damit wurde das prognostizierte Wachstumsziel von 8 % übertroffen. Der niedersächsische Hersteller von Heiz- und Wärmetechnik verzeichnete ein Wachstum in allen Produktgruppen.

Die Geschäftsführer von Stiebel Eltron Dr. Kai Schiefelbein (l.) und Dr. Nicholas Matten

Die Geschäftsführer von Stiebel Eltron Dr. Kai Schiefelbein (l.) und Dr. Nicholas Matten

Für 2017 erwartet das Unternehmen aus Holzminden eine stabile Inlandsnachfrage und positive Geschäftspotenziale im Ausland – insbesondere in Märkten Europas und Asiens.

In den Regionen legte der Bruttoumsatz im deutschen Heimatmarkt um 12,8 % auf 273 Mio. Euro zu. In Nord- und Südamerika verzeichnete das Unternehmen mit 19 Mio. Euro ein Plus von 18,8 % und in der Region Asien-Pazifik mit 56 Mio. Euro um 12 %. Europa ohne Deutschland stieg um 1,8 % auf 114 Mio. Euro.

Aufgeschlüsselt nach Produktgruppen lag das Wachstum bei Lüftungsgeräten mit einem Plus von 41,3 % an der Spitze, gefolgt von Wärmepumpen (+10,5 %) und der Haustechnik (+6,4 %).

Die Zahl der Mitarbeiter von Stiebel Eltron ist 2016 in allen Regionen auf insgesamt 3.100 Beschäftige gestiegen (Vorjahr 2.900). Davon entfallen 150 neue Stellen auf den deutschen Heimatmarkt.

„Das Betriebsergebnis von Stiebel Eltron wurde 2016 gegenüber dem Vorjahr um 97,5 % gesteigert“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Finanzen. „Erneuerbare Energie ist der richtige Weg. Wir haben den Vorteil, dass wir im Zuge der Dekarbonisierung des Heizungsmarktes keine Produktbereiche ersetzen müssen. Unsere grüne Technik, die heute den Cashflow generiert, ist zukunftsorientiert.“

„Wir sind vielen unserer Wettbewerber voraus, weil wir nicht wie andere Anbieter auf traditionelle Produkte, die fossile Endenergieträger nutzen, Rücksicht nehmen müssen“, sagt Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer Technik, Einkauf und Personal. „Das größte Risiko für das Zukunftsgeschäft in Deutschland ist der Energiepreis. Der Strom muss von steuerlichen Lasten und Umlagen befreit werden. Ansonsten verhindert die Politik durch politisch geschaffene Kostenhürden, dass der Kunde auf grüne Energietechnik umsteigen kann.“

www.stiebel-eltron.de