Neue Verordnung

JUMO Mess- und Regeltechnik für Verdunstungskühlanlagen

21. Juni 2017

Das Bundeskabinett hat Vorgaben für einen hygienisch einwandfreien Betrieb von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern gemacht. Zur Ausrüstung neuer Kühltürme – aber insbesondere auch zur Nach- oder Umrüstung von Altanlagen – bietet JUMO passende Mess- und Regelgeräte an.

Das modulare Mehrkanalmessgerät für die Flüssigkeitsanalyse AQUIS touch von JUMO eignet sich optimal zum Einsatz in Verdunstungskühlanlagen.

Das modulare Mehrkanalmessgerät für die Flüssigkeitsanalyse AQUIS touch von JUMO eignet sich optimal zum Einsatz in Verdunstungskühlanlagen.

Das Bundeskabinett hat im März 2017 dem Entwurf der „Zweiundvierzigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes“ (42. BImSchV) zugestimmt. Betreiber von Verdunstungskühlanlagen werden durch die neue 42. BImSchV haftbar für die hygienegerechte Wartung und Pflege sowie den Betrieb. Schätzungen zufolge existieren in Deutschland rund 60.000 Verdunstungskühlanlagen aller möglichen Größen. Die neue „Legionellenverordnung“ sieht eine Anzeigepflicht vor, die sowohl für Neu- als auch für Alt-Anlagen gilt.

Bei Verdunstungskühlanlagen entstehen feuchte Abluftwolken, in denen Kühlwassertropfen als Aerosol enthalten sind. Durch diese können gefährliche Bakterien verteilt werden, die bei Einatmung schwere Erkrankungen auslösen können. Bekannt ist hier vor allen Dingen die Legionärskrankheit.

Ideal auf die neue Verordnung ist das modulare Mehrkanalmessgerät für die Flüssigkeitsanalyse JUMO „AQUIS touch“ ausgelegt. Neben der Kontrolle der Absalzung des Kühlturmes über die Messung der Leitfähigkeit, bietet das Gerät die Möglichkeit der kontrollierten Dosierung von Bioziden für die Kühlturm-Hygiene. Die Absalzverriegelung während der Biozid-Dosierung, das Einhalten von Einwirkzeiten des Biozids sowie die Grenzwertüberwachung aller wichtigen Parameter sind ebenfalls steuerbar.

Zusätzlich bietet das Gerät – wie gefordert – auch die Möglichkeit der Datenaufzeichnung in einem manipulationssicheren Format mit Datum und Zeitstempel. So kann der Betreiber auch rückwirkend die korrekte Arbeitsweise seines Kühlturmes nachweisen.

Wird das Gerät in das Netzwerk des Betriebes eingebunden, ist eine Fernabfrage der Daten möglich. Über eine solche Anbindung können auch Warn- und Alarm-Meldungen per SMS oder E-Mail versandt werden. Damit ist eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung des Kühlturmes gewährleistet.

Weitere Möglichkeiten sind die pH-Wert-Messung und -Regelung, die Überwachung des Hygienezustandes des Kühlwassers mittels Redox-Messung oder die direkte Messung von Desinfektionsmitteln wie Chlor, Chlordioxid und Ozon.

Darüber hinaus hat JUMO die notwendige Sensorik und das Einbauzubehör im Programm. Für kleinere Nachrüstungen bietet JUMO einkanalige Standardgeräte sowie Messtechnik für Trübung und Durchfluss an.

www.jumo.net