EMI-Studien für 2016

Klimageräte-Markt entwickelt sich in den Großregionen unterschiedlich

30. August 2017

Eurovent Market Intelligence (EMI) hat die Ergebnisse seiner Studien über den Umsatz 2016 in Europa, im Nahen Osten und in Afrika (EMEA) veröffentlicht. Während der Klimageräte-Markt in der Europäischen Union stabil blieb, gab es in anderen Regionen deutliche Rückgänge.

Die leistungsarmen Einheiten unter 5.000 m³/h dominieren den europäischen Markt für Klimageräte.

Die leistungsarmen Einheiten unter 5.000 m³/h dominieren den europäischen Markt für Klimageräte.

Der Klimageräte-Markt in Europa stieg 2016 um 1,9 Mrd. Euro, dabei entfielen 409 Mio. auf Deutschland, 321 Mio. auf Nordeuropa, 220 Mio. auf Osteuropa, 130 Mio. auf die Türkei und 131 Mio. auf Russland und die GUS. Wie 2015 blieb der Markt in der Europäischen Union stabil. Dagegen fiel der Markt in Russland und im Nahen Osten mit einem Rückgang von ca. 20 % in diesen Regionen sowie in Afrika, wo der Markt 15 % seines Werts verlor. 2015 gab es einen starken Rückgang in Deutschland, jedoch scheinen sich die Zahlen inzwischen stabilisiert zu haben. Deutschland ist immer noch Weltmarktführer in diesem Markt, mit fast 20 % des gesamten Umsatzes, gefolgt von den nordischen Ländern mit fast 15 %.
Die europäischen Marktzahlen werden von leistungsarmen Einheiten (< 5.000 m³/h) angeführt, die ca. 60 % der verkauften Einheiten ausmachen, wobei 16 % mit unter 1.000 m³/h sehr leistungsarm sind. In der Eurovent-Energieklassifizierung befinden sich über die Hälfte in den höchsten Kategorien (A und A+) und 15 % in Kategorie B. Die Daten hat das europäische Büro für HLK&K-Marktstatistiken von einer großen Zahl von Herstellern im Sektor gesammelt. www.eurovent-marketintelligence.eu