Weltklimakonferenz in Bonn

ebm-papst fordert größere Anstrengungen für den Klimaschutz

6. November 2017

Anlässlich der 23. Weltklimakonferenz (COP23) vom 6. -17. November 2017 in Bonn fordert ebm-papst größere Anstrengungen beim Klimaschutz. Der Ventilatoren- und Motorenhersteller unterstützt das Ziel der Staatengemeinschaft hin zu einer Treibhausgas-neutralen Welt bis zum Ende dieses Jahrhunderts.

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Unternehmensgruppe

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Unternehmensgruppe

Nach dem Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen wollen die Vereinten Nationen am weltweiten Kampf gegen den Klimawandel festhalten.
Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Unternehmensgruppe: „Klimaschutz und Energieeffizienz sind zwei Seiten einer Medaille. In der Industrie und in vielen Städten und Bundesstaaten, auch in den USA, ist das Ziel einer emissionsfreien Wirtschaft inzwischen fest verankert. Unternehmen, die sich hier verweigern, werden langfristig nicht mehr wettbewerbsfähig sein. Wir halten daher an unserer Strategie, dass jedes unserer neuentwickelten Produkte seinen Vorgänger ökonomisch wie ökologisch übertreffen muss, fest.“
Investitionen in effiziente Technologien
Für ebm-papst ist die kontinuierliche Verringerung des Stromverbrauchs seiner Produkte das zentrale Entwicklungsziel. Das Unternehmen ist Schrittmacher bei Entwicklung und Vertrieb von hocheffizienten EC-Ventilatoren, die mittels Steuerelektronik eine Energieeinsparung von bis zu 70 % ermöglichen. Ehrgeizige Klimaziele lassen sich nur dann erreichen, wenn die Industrie Investitionen in effiziente Technologien verstärkt, ist der Hersteller überzeugt.
Stefan Brandl dazu: „Klimaschutz made in Europe muss zum globalen Gütesiegel einer europäischen Klimaschutzpolitik werden. Wir unterstützen daher die Pläne der EU die Ökodesign-Richtlinie im Jahr 2020 zu verschärfen.“
Von der künftigen Bundesregierung erwartet Brandl einen klaren Fahrplan für mehr Klimaschutz und Energieeffizienz. Deutschland müsse seine Technologieführerschaft beim Megatrend Mobilität und grüne Technologie ausbauen und zum Treiber der Digitalisierung werden. Stefan Brandl: „Der moderne Euro-6-Diesel gehört, neben der Elektromobilität, zu den wichtigsten Bausteinen, um die europäischen und nationalen Klimaschutzziele zu erreichen.“
Energiewende beim Verbrauch
Darüber hinaus komme dem Thema Heizen und Wärme eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels zu. Die deutsche Energiewende entscheide sich auch im Gebäudebereich. Rund 25 % der gesamten Endenergie verbrauchen die deutschen Haushalte in den eigenen vier Wänden. Durch eine intelligente und besser vernetzte Wärme-, Lüftungs- und Klimatechnik ließe sich der Energieverbrauch um fast die Hälfte reduzieren. Stefan Brandl: „Der sauberste Strom ist immer noch der, der nicht gebraucht wird. Neben der Industrie ist der private Haushalt der größte Verbraucher von Strom, Gas und Heizöl in Deutschland. Die Energiewende muss auch zur Hausaufgabe werden!“
Wie die Energiewende ganz praktisch gelingen kann, zeigt das Projekt der Energiescouts. „Energiescouts“ sind bundesweit rund 4.000 Auszubildende, die in ihren Unternehmen Projekte für mehr Energie- und Ressourceneffizienz umgesetzt haben. Das Projekt wurde von ebm-papst initiiert und wird inzwischen vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz getragen. Das Projekt wird am Abend des 6. November 2017 in Bonn von zwei Energie-Scouts vorgestellt. Anmeldungen und weitere Informationen unter geschaeftsstelle@klimaschutz-unternehmen.de
www.ebmpapst.com