Geschäftsjahr 2019

LTG AG: Umsatz runter, Ergebnis rauf

21. Juli 2020

Die LTG AG, Stuttgart, verzeichnete für 2019 trotz der Ausweitung des Inlandsgeschäfts um 7 %, einen leicht rückläufigen Gesamtumsatz (knapp 29 Mio. Euro in 2019). Der Jahresüberschuss auf Konzernebene konnte um 1 % gesteigert werden.

Firmensitz der LTG Aktiengesellschaft mit Labor in Stuttgart-Zuffenhausen

Firmensitz der LTG Aktiengesellschaft mit Labor in Stuttgart-Zuffenhausen

Grund für den Umsatzrückgang waren vor allem die Verschiebungen mehrerer großer Auslandsprojekte.

In das Jahr 2020 startete der Spezialist für Raumluft- und Prozesslufttechnik mit einem vielversprechenden ersten Quartal, dessen Umsatz 8 % über dem des Vorjahres lag. Daher machte sich der Ausbruch der Corona-Krise nicht so sehr bemerkbar. Die Belegschaft ist einsatzbereit, Produktion und Lieferkette sind gesichert; man könne mit normaler Kapazität produzieren, teilt das Unternehmen mit. Beim Ausblick für das laufende Jahr sind die Vorstände jedoch vorsichtig und rechnen mit einem Umsatzrückgang wegen coronabedingt verzögerter Projekte. Allerdings könnte LTG davon profitieren, dass dem Beitrag von Lüftungsanlagen zur Hygiene nun mehr Bedeutung beigemessen wird als früher.

Oft werde die Bedeutung des mechanischen Lüftens zur Infektionsvermeidung allerdings noch unterschätzt, sagt der LTG-Vorstandsvorsitzende Wolf Hartmann, der auch im Vorstand des VDMA-Fachverbands Allgemeine Lufttechnik aktiv ist. „Es ist wichtig, dass die Branche gezielt informiert und Wissenslücken in Bezug auf moderne Klima- und Lüftungstechnik schließt. Denn es ist unstrittig, dass die Virenlast im Raum durch eine gute Frischluftzufuhr reduziert werden kann.“

www.ltg.de