Studie der RWTH Aachen

Mittlere Luftfeuchte schützt die Gesundheit

22. Juni 2021

Die RWTH Aachen empfiehlt in einer aktuellen Meta-Studie eine mittlere Luftfeuchte von 40 bis 60 %. Zusammengefasst und analysiert wurden 26 weltweit veröffentlichte Studien, die den Einfluss der Luftfeuchtigkeit auf den Menschen und seine Gesundheit untersuchen.

Auf 36 Seiten fasst die Studie der RWTH Aachen den Einfluss der Luftfeuchte auf den Menschen und seine Gesundheit zusammen.

Auf 36 Seiten fasst die Studie der RWTH Aachen den Einfluss der Luftfeuchte auf den Menschen und seine Gesundheit zusammen.

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen kommt in der Meta-Studie zu dem Ergebnis, dass bei einer mittleren relativen Luftfeuchte zwischen 40 und 60 % gesundheitliche Beeinträchtigungen der Atemwege, der Augen und der Haut und damit verbundene Fehlzeiten in Unternehmen signifikant verringert werden können. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde insbesondere auch der Einfluss auf die Übertragung von Virusinfektionen analysiert. Die Zusammenfassung der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zeigt, dass je nach Virustyp durch die relative Luftfeuchte deren Inaktivierung beeinflusst wird: So werden Influenzaviren bei mittleren und Coronaviren bei mittleren bis hohen relativen Luftfeuchten zu einem maximalen Grad inaktiviert. Die Meta-Studie wurde im Auftrag des Fachverbandes Gebäude-Klima (FGK) e. V. erstellt.

Meta-Studie der RWTH Aachen

  1. Nienaber, K. Rewitz, P. Seiwert, D. Müller: Einfluss der Luftfeuchte auf den Menschen und seine Gesundheit, RWTH-EBC Aachen, 2021. Link: https://publications.rwth-aachen.de/record/811532. Die Veröffentlichung der Illustrationen und Grafiken erfolgt mit freundlicher Genehmigung der RWTH Aachen.

Eine gedruckte Zusammenfassung der Studie kann kostenfrei online bestellt werden:

https://www.condair-systems.de/rwth