Neue Klimatechnik für Amprion

WISAG reduziert CO2-Äquivalent um 80 %

10. November 2021

Für die Erneuerung der Klimatechnik in mehreren Technikräumen einer Umspannanlage hat sich der Übertragungsnetzbetreiber Amprion an die WISAG Industrie Service Gruppe gewandt. Mit Erfolg: Seit Abschluss des Projekts im Mai dieses Jahres konnte das CO2-Äquivalent um 80 % gesenkt werden.

Der Industriedienstleister WISAG installierte für Amprion das Hybrid VRF-System „City Multi“ von Mitsubishi Electric und reduzierte das CO2-Aquivalent um 80 %.

Der Industriedienstleister WISAG installierte für Amprion das Hybrid VRF-System „City Multi“ von Mitsubishi Electric und reduzierte das CO2-Aquivalent um 80 %.

„Wir haben zu Beginn des Auftrags mehrere Lösungsansätze verfolgt und diese Amprion vorgestellt“, sagt André Frankenberg, Projektleiter der WISAG Gebäude- und Industrieservice Nord-West. „Ziel war es, Innovation, Investition, Nachhaltigkeit und Sicherheit sorgfältig abzuwägen und zu kombinieren.“ Aus diesem Grund entschied sich der Industriedienstleister für das Hybrid VRF-System „City Multi“ von Mitsubishi Electric. Diese Form der luftgekühlten Wärmepumpe beinhaltet nicht nur die neueste Technik, sondern punktet dank ihrer Wärmerückgewinnung auch mit einer hohen Energieeffizienz. Gleichzeitig arbeitet die Pumpe als Kombination aus Kältemittel und Wasser mit einem sehr niedrigen Global Warming Potential (GWP), einem Indikator für den CO2-Wert. „Da statt brennbaren Kältemitteln wie beispielsweise Propan das nur schwer entflammbare Kältemittel R32 zum Einsatz kommt, wird das Gefahrenrisiko für Mensch und Technik bei einem möglichen Austritt minimal gehalten“, erklärt der Projektleiter. „Dieser Sicherheitsaspekt spielte von Anfang an eine wichtige Rolle.“

Bei der Umsetzung des Projekts musste sich das Team der WISAG zuerst um den Rückbau der vorhandenen Anlage kümmern – bei laufendem Betrieb. Nach der fachgerechten Entsorgung sämtlicher Betriebsmittel und Geräte wurde die Neuanlage aufgebaut und anschließend in die Gebäudeleittechnik eingebunden. „Im Mai haben wir den Auftrag abgeschlossen und seither konnte dank unserer Technik das CO2-Äquivalent um 80 % reduziert werden“, berichtet Frankenberg. „Wir beschäftigen uns schon lange mit den Themen Energieeinsparung und CO2-Reduktion und freuen uns sehr, unseren Kunden in diesem Bereich erfolgreich als Partner zur Seite stehen zu können.“

www.wisag.de