Grundfos: Digital Dosing Dosierpumpen jetzt mit automatischer Druckkompensation

Digitale Membrandosierpumpen der Baureihe DDI 222

13. Februar 2009

Bei gebräuchlichen Membran-Dosierpumpen verändert ein schwankender Systemdruck in der Druckleitung das Dosiervolumen der Pumpe. Das zu dosierende Medium wird dem Prozess dann nicht mehr in der korrekten Menge zugeführt – Qualitätsprobleme und ein unwirtschaftlicher Betrieb sind die Folge. Um das zu verhindern, müssen herkömmliche Dosierpumpen in solchen Fällen ständig nachkalibriert oder mit einer aufwendigen Durchflussmess- und Regeltechnik ausgestattet werden.

Mit der AutoCal-Funktion ist das zeitraubende manuelle Nachkalibrieren der Pumpe im Falle wechselnder Systemdrücke nicht mehr erforderlich. Die damit ausgestattete Pumpe kompensiert alle im Prozess auftretenden Druckschwankungen selbst, passt sich automatisch immer wieder den geänderten Bedingungen an. Die Information über wechselnde Druckverhältnisse erhält die Pumpe über den im Dosierkopf untergebrachten Drucksensor, also direkt am Ort des Geschehens. Darüber hinaus registriert der integrierte Mikroprozessor zu jedem Zeitpunkt, in welcher Position der EC-Pumpenmotor und die Membran sich befinden.

Auf Basis beider Informationen passt die Pumpe automatisch die Drehzahl des integrierten Schrittmotors an – bei steigendem Systemdruck erhöht sie die Schrittgeschwindigkeit, bei sinkendem Systemdruck verringert sie die Schrittgeschwindigkeit. Auf diese Weise dosiert die DDI 222 exakt das gewünschte Dosiervolumen mit konstanter Präzision.

Die Membrandosierpumpe der Baureihe DDI 222 mit dem neuen Flow Monitor ist somit die Pumpe der Wahl, wenn es in schwierigen Prozessen um das Beherrschen der häufigsten Störungen geht: Schwankender Systemdruck, Leckage im Saug- und Druckventil, Luft- und Gasblasen im Dosierkopf, Kavitation und/oder unzulässig hoher Betriebsdruck. Einsatz findet die DDI 222 beispielsweise beim Dosieren von Antiskalants und Antifoulingmittel in der Membranfiltration und Umkehrosmose, bei der Zugabe von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, bei CIP-Applikationen, beim Dosieren konzentrierter Säuren und Laugen in Aufbereitungs- und Neutralisationsprozessen sowie bei viskosen Medien.

Der Betreiber profitiert mehrfach: Die Betriebskosten sinken, das zeitaufwändige Nachkalibrieren entfällt und er kann sich auf eine deutlich verbesserte Prozessqualität verlassen. Auch bei schwierigen Medien und diskontinuierlichen Prozessen dosiert die mit dem Flow Monitor ausgerüstete DDI 222 nie zuviel oder zu wenig. (SI)