Wärmerückgewinnung mit Tücken

Fettabscheider nach Zyklonprinzip

15. April 2011

Die Wärmerückgewinnung – laut EnEV vorgeschrieben für Küchenlüftungen mit mehr als 4.000 m³/h – ist in der Praxis oft ein Ärgernis: Die Wartungskosten sind nicht selten höher als die versprochene Energieeinsparung. Laut Rentschler Reven liegt das an falschen Fettfiltern, die zu viele Aerosole in den Abluftkanal passieren lassen.

Der Wärmerückgewinner verschmutzt dann in kurzer Zeit und muss periodisch gereinigt werden. Weil sonst die Rückwärmezahl schrumpft, d.h. der Wärmetauscher wirkungslos wird. Reven empfiehlt für die Abzugshaube daher hochwirksame Fettabscheider nach dem Zyklonprinzip. Sie haben hohe Abscheidegrade und speichern das Fett nicht wie ein herkömmlicher Filter; sie schleudern es aus und leiten es in eine Sammelrinne. Zyklonabscheider reinigen sich praktisch von selbst. Abluftkanal und Wärmerückgewinner bleiben sauber.

Herkömmliche Gestrickfilter sind nicht mehr zugelassen. Oft werden sie durch Prallbleche ersetzt. Auch hier ist ein kritischer Vergleich geboten. Wichtig ist, dass die Abscheideleistung entsprechend der VDI 2052 gemessen wurde und das richtige Prüfzeichen vorhanden ist. Eine Kennzeichnung mit „UL“ oder mit „DIN“ allein genügt nicht. Nur ein Verweis auf die amerikanische UL1046 oder die deutsche DIN18869 ist eine eindeutige Kennzeichnung. Küchenbetreiber, die noch alte Filter haben, sollten diese gegen moderne Zyklonabscheider austauschen. Das ist auf Grund der genormten Abmessungen problemlos.

Oder einen Kanalabscheider in den Abluftkanal einbauen lassen – zwischen Abzugshaube und Wärmerückgewinner. Der fängt die restlichen Aerosole ab, die der Fettfilter nicht erfasst. Vor allem in großen Küchen ist ein Kanalabscheider eine wirtschaftliche Lösung und garantiert die einwandfreie Funktion des Wärmerückgewinners. www.reven.de/kuechennebel