Ab 1. Juli gelten höhere Fördersätze

Heizen mit Sonnenwärme wird attraktiver

4. Juli 2005

Gute Nachrichten hat das Bundesumweltministerium für Hausbesitzer, die auf den Dächern ihrer Gebäude Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung errichten wollen. Ab dem 1. Juli werden die Fördersätze von derzeit 110 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche auf 135 Euro angehoben. Damit werden diese Kombi-Anlagen, die die Solarwärme gegenüber Anlagen zur reinen Brauchwassererwärmung besser ausnutzen, zukünftig besser gestellt. Bundesumweltminister Trittin geht davon aus, dass durch die verbesserte Förderung das umweltfreundliche Heizen von Gebäuden mit der Sonne weiter an Attraktivität gewinnt. „Das Marktanreizprogramm zur Förderung von Erneuerbaren Energien leistet einen messbaren Beitrag, dass Wärme aus erneuerbaren Energien Schritt für Schritt billiger und komfortabler nutzbar wird.“ Eine leichte Absenkung der Fördersätze für Solarkollektoren betrifft dagegen nur die reinen Brauchwasseranlagen – und diese fällt mit einer Absenkung der Fördersätze um 5 Prozent von 110 Euro auf 105 moderat aus. „Steigende Ölpreise und um 10 Prozent gesunkene Investitionskosten seit 2 Jahren dürften die Reduzierung der Förderung, die bei einer Standard-Kollektorgröße von 6 Quadratmetern gerade 30 Euro ausmacht, mehr als kompensieren“, so Trittin.