Sicherheit in der Allianz Arena München

110 Lüftungsanlagen überprüft

19. September 2005

Über einen Zeitraum von fast zwei Jahren, also während der gesamten Planungs- und Installationsphase sowie bei der Inbetriebnahme wurden in der Münchner Allianz Arena sämtliche Lüftungs- und Rauchabzugsanlagen gemäß § 2 Sicherheitsanlagen- Prüfverordnung überprüft. Mit dieser anspruchsvollen und nicht alltäglichen Aufgabe wurde die Münchener Niederlassung des Essener IKET Institut für Kälte-, Klima- und Energietechnik betraut. 110 Lüftungsanlagen galt es intensiv nach den gesetzlichen Vorgaben auf alle sicherheitsrelevanten Aspekte zu überprüfen. Zu den Lüftungs- und Rauchabzugssystemen gehören rund 100.000 m2 eckige und etwa 10.000 Meter runde Blechkanäle. „Die Anlagen in der Allianz Arena stellen eine Dimension dar, deren sicherheitstechnische Überprüfung allerhöchste Anforderungen an die Ingenieur- leistungen erfordert“, beschreibt IKET-Geschäftsführer Norbert Krug die gestellte Aufgabe. Mitte Juni konnten die Arbeiten abgeschlossen und ein absolut hoher Sicherheitsstandard bescheinigt werden. Die Lüftungsanlagen in der Allianz Arena wälzen im größten Parkhaus Europas (9.800 Stellplätze) 4.5 Mio. Kubikmeter Luft pro Stunde um, im Stadionbereich selbst sind es mehr als 1,3 Mio.. Dabei muss die Lüftungstechnik unterschiedlichsten Anfor- derungen entsprechen. So gilt es, auf 7.000 m2 Gastronomiefläche, in Büros und Konferenzräumen, Einzelhandelsgeschäften, Medienbereichen und in den Sporteinrichtungen für ausreichend gute Luft und Sicherheit im Brandfall zu sorgen. Das Institut für Kälte-, Klima- und Energietechnik, IKET, mit Sitz in Essen wurde 1990 von Norbert Krug und Dr.-Ing. Christian Hainbach gegründet. 1997 wurde das Sachverständigenbüro Gottfried in München übernommen, von wo aus die Arbeiten in der Allianz Arena gesteuert wurden.