Standort Schkeuditz

Bitzer investiert 30 Millionen Euro

11. April 2013

Mit der Betriebserweiterung in Schkeuditz bei Leipzig unterstreicht die Bitzer-Firmengruppe ihre Verbundenheit mit dem Produktionsstandort Deutschland. Auf einem 16.000 qm großen Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Hauptwerk werden bis Ende 2016 Produktions-, Lager- und Versandgebäude erstellt.

Der Bitzer-Standort Schkeuditz

Der Bitzer-Standort Schkeuditz

Den Kaufvertrag hatte der weltgrößte unabhängige Hersteller von Kältemittelverdichtern Bitzer Ende Februar 2013 unterschrieben. In den Obergeschossen richtet das Unternehmen neben Sozialräumen und Büros eine neue Ausbildungswerkstatt ein. Die bestehenden Kapazitäten reichen für den Bedarf nicht mehr aus, daher sollen künftig mit drei Ausbildern bis zu 32 Lehrlinge ausgebildet werden. Parallel zum Neubauprojekt laufen im Hauptwerk in Schkeuditz die Umbauarbeiten zur Erweiterung der Produktion, zudem werden Flächen für den Büro- und Kantinenausbau geschaffen. Bis Ende 2016 sollen die mit 30 Mio. Euro veranschlagten Bauarbeiten abgeschlossen sein. „Mit der aktuellen Investition schaffen wir die Basis für weiteres Wachstum am Standort Schkeuditz. Dies ist auch ein wichtiges Signal für unsere Mitarbeiter“, betont Werksleiter Frank Fuhlbrück.

Im Jahr 1991 hat Bitzer die Kältemittelverdichter-Produktion von der Maschinen- und Apparatebau (MAB) Schkeuditz mit 180 Mitarbeitern übernommen, aktuell arbeiten dort 700 Personen. Als Kompetenzzentrum für Hubkolbenverdichter spielt der Standort eine entscheidende Rolle bei der kompletten Produktionsumstellung auf die Baureihe „New Ecoline“, die zum 1. April 2013 erfolgt ist. Die Verdichter sind jetzt noch vielseitiger einsetzbar und außer R134a für viele weitere Kältemittel verfügbar. Sie zeichnen sich durch höhere Energieeffizienz und eine gesteigerte Kälteleistung aus, jeder Ecoline ist kompatibel mit seinem Vorgänger-Verdichter und kann in bestehende Anlagen eingebaut werden.

www.bitzer.de