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22. Apr. 2020 | 17:45 Uhr | von Axel de Schmidt

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Deutscher Kältepreis wird nicht neu vergeben

Eine Neuauflage des Deutschen Kältepreises wird es nicht geben. Bundesumweltministerin Svenja Schulze lehnt eine entsprechende Bitte der Branchenverbände BIV, VDKF sowie ZVKKW ab. Hintergrund sei eine Straffung des Portfolios an Preiswettbewerben.

Verleihung des Kältepreises 2018 im Ludwig Erhard Haus mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Eine Neuauflage der Verleihung des Deutschen Kältepreises 2018 wird es nicht geben. Bundesumweltministerin Schulze (5. v. links) gibt branchenoffenen Wettbewerben den Vorzug.

Ziel dieser Straffung sei unter anderem eine Abkehr von branchenbezogenen zugunsten von branchenoffenen Wettbe-werben. Als Beispiel für einen „hochrangigen branchenoffenen Preiswettbewerb“ nannte die Ministerin in ihrem Antwort-schreiben an die Verbände den „Innovationspreis für Klima und Umwelt“ (IKU). Wie sich beim IKU 2017 gezeigt habe, hätten „herausragende Innovationen aus der Kälte-Klima-Branche Chancen auf den Preisgewinn“. Zudem bestehe mit der Kälte-Klima-Richtlinie des BMU, die regelmäßig überprüft und verbessert werde, „ein wirksamer Weg, fortschrittlichen Verfahren zu einer breiten Bekanntheit und Anwendung in der Branche zu verhelfen“. Das Ministerium sei gerne bereit, gemeinsam mit den Verbänden für eine „noch bessere Durchdringung und Akzeptanz dieses Förderangebots in der Branche zu sorgen“.

www.bmu.de

 

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