
Die ME‑CDU ist für den nahtlosen Betrieb in hybriden Kühlarchitekturen konzipiert und ermöglicht die direkte Wärmeabfuhr von besonders leistungsintensiven Komponenten. (Bild: Mitsubishi Electric)
Wie in den vergangenen Jahren ist Mitsubishi Electric als wichtiger Impulsgeber wieder vertreten, um seine Expertise in diesem Bereich unter Beweis zu stellen. Das Unternehmen aus Ratingen stellt mit der ME‑CDU eine neue Coolant Distribution Unit für Liquid-Cooling-Anwendungen in hochdichten Rechenzentren vor. Die kompakte Pumpenstation dient als zuverlässige Schnittstelle zwischen flüssigkeitsgekühlten Servern und Wärmerückgewinnung oder Rückkühlung. In vier Leistungsstufen von 750 kW bis 1,2 MW erhältlich, sorgt sie mit drehzahlgeregelten, redundant konfigurierten Pumpen für einen besonders effizienten Betrieb. Zu den weiteren Besonderheiten der neuen Lösung zählen neben der integrierten Pumpen-Redundanz auch Temperatur- und Drucksensoren sowie ein automatischer Nachfüllbehälter, der den Druck im Falle von Mikro-Leckagen stabil hält. Besonders erwähnenswert sind die erweiterten Steuerungsfunktionen, wie die Überwachung der Wasserleitfähigkeit und – in dieser Kategorie laut Hersteller einzigartig – die pH-Wert- und Wasserhärteerkennung. Hinzu kommt eine speziell für CDU‑Anwendungen ausgelegte, neu entwickelte HMI. Die ME-CDU ist bereit für die Integration in hybride Kühlarchitekturen und Wärmerückgewinnungssysteme. Anwender profitieren zudem von einer fortschrittlichen Steuerung über einen Touchscreen sowie einer vereinfachten Inbetriebnahme, Überwachung und Diagnose.
Automatisierungssoftware-Plattform der jüngsten Generation
Das zweite wichtige Thema ist Mitsubishi Electric Iconics Digital Solutions (MEIDS) GENESIS – eine Automatisierungssoftware-Plattform der jüngsten Generation, mit der Mitsubishi Electric ICONICS neue Maßstäbe für ein effizientes, nachhaltiges und KI‑gestütztes Infrastrukturmanagement in modernen Rechenzentren setzen will. Mit voller Transparenz, intelligenteren Analysen und skalierbaren Abläufen hilft sie dabei, Herausforderungen im Management kritischer Rechenzentrumsinfrastruktur zu meistern. Die Software-Plattform bietet Echtzeit‑Transparenz, kontextualisierte Daten, integrierte Fehlererkennung und Diagnosefunktionen. Betreiber können Störungen schneller identifizieren, den Energieverbrauch reduzieren und regulatorische Anforderungen durch automatisierte Berichte leichter erfüllen. Rollenbasierte Zugriffe ermöglichen den sicheren Betrieb vor Ort und remote, während die modulare Architektur von Edge‑Sites bis zu Hyperscale‑Umgebungen skaliert. Der DCIM Solution Accelerator unterstützt eine schnellere Projektumsetzung, senkt Engineering‑Aufwände und erleichtert das Lifecycle‑Management.
Data Centre World, 6. bis 7. Mai 2026, Messe Frankfurt, Halle 8, Stand K132