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Die Feinstaubbelastung steigt stetig. Das Umweltbundesamt schätzt, dass jährlich in Deutschland etwa 47.000 Todesfälle auf die Wirkung von Feinstaub zurückzuführen sind. Einen wichtigen Beitrag zu mehr Gesundheit leisten effektive Filtersysteme in raumlufttechnischen Anlagen, die den Feinstaub der Außenluft abscheiden.
Vor diesem Hintergrund wurde mit DIN EN ISO 16890 „Luftfilter für die allgemeine Raumlufttechnik“, eine auf die aktuelle Feinstaubsituation ausgerichtete Norm geschaffen. Umfangreiche sowie detaillierte Prüfverfahren zur Ermittlung der wichtigsten Kenndaten von Luftfiltern sind hierin enthalten. Die Abscheideleistung der Luftfilter hat einen praxisnahen Bezug zu den aus der Umwelttechnik bekannten Partikelkollektiven PM10, PM2,5 und PM1.
Zur Unterstützung von Herstellern, Händlern und Betreibern, hat der Arbeitskreis Luftfilter im VDMA, die neue VDMA Luftfilterinformation (2018-06) erarbeitet. „DIN EN ISO 16890:2017: Ein Schritt zu mehr Praxisnähe“ befasst sich detailliert mit den durch die neue Norm gegebenen Änderungen. Der Übergang von der bisherigen Norm zu DIN EN ISO 16890 wird hierdurch erleichtert. Neben Erläuterungen zu Feinstaub und Feinstaubklassen bietet die Informationsbroschüre wertvolle Hilfestellung im Hinblick auf aktuelle Anforderungen an Luftfilter.
„Die ISO wird in bedeutenden Regelwerken wie der DIN EN16798, der VDI 6022 und der Eurovent 4/23 als Referenznorm verwendet“, erläutert Dr. Henrik Badt, Vorsitzender des Arbeitskreises Luftfilter im VDMA. „Es war uns wichtig, diese Zusammenhänge verständlich darzustellen. Denn RLT-Filtration definiert sich zukünftig auf Basis von Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO.“
Weiterführende Informationen sowie die Broschüre zum Download unter
klt.vdma.org

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