Tabelle 1: Beziehungen der Norm untereinander

Die Norm beschreibt ein Verfahren zur Berechnung der energetischen Auswirkungen von Lüftungsanlagen in Gebäuden, dass z.B. bei Energieberechnungen und Heiz- und Kühllastberechnungen anzuwenden ist. Es wird dabei festgelegt, wie die erforderlichen Energien und elektrischen Hilfsenergien zu berechnen sind. Die Norm kann somit auch für Lufterhitzer und –kühler angewendet werden.

Die Norm legt das Verfahren zur energetischen Berechnung bei Lüftungsanlagen und bei Infiltration fest. Dabei wird unterschieden in direkte Energie (Aufwendungen zur Behandlung und Förderung der Luft) und indirekte Energie (Auswirkungen auf die Heizung und Kühlung des Gebäudes).

Die Beziehungen entsprechender Normen untereinander sind der Tabelle 1 zu entnehmen bzw. in Bild 1 dargelegt. Normen Bild 1 Imperi

  Bild 1: Beziehungen der Norm untereinander

 

Normen Tabelle Imperia
Tabelle 1: Beziehungen der Norm untereinander

In den vorangestellten informativen nationalen Anhängen NA und NB wird sowohl auf die zurzeit in Deutschland verwendeten Berechnungsverfahren für Wohn- und Nichtwohngebäude (DIN V 18599 (Teile 3 und 6), DIN EN 13779 und DIN V 4701-10) verwiesen als auch die aktuellen Literaturverweise dokumentiert.

Auf der Grundlage eines allgemeinen Ansatzes erfolgt die Berechnung für den stationären Zustand sowohl für die Infiltration als auch für eine Zuluftanlage unter Berücksichtigung der Förderungen, der Vorwärmung und -kühlung, des Mischens , der Be- und Entfeuchtung sowie den Wärme- und Leckageverlusten der Luftleitungen.

Die Anwendung des Verfahrens auf Stunden- und auf monatlicher Basis wird erläutert und es wird der Einfluss von geringer bzw. hoher Luftfeuchtigkeit beschrieben.

Der informative Anhang A enthält ein Berechnungsmodell für einen Erdreich-Luft-Wärmeübertrager (auch Luftbrunnen oder Thermolabyrinth bezeichnet). Im Bild A1 werden der jahreszeitliche Verlauf der Erdreichtemperaturen in Abhängigkeit der Verlegetiefe dargestellt und tabellarisch Leitfähigkeit, Dichte und spezifische Wärmekapazität von unterschiedlichem Erdreich ausgewiesen Mit dem Modell können sowohl der Wärmestrom vom Erdreich an die Luft und die Luftaustrittstemperaturen als auch der Druckverlust berechnet werden.

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Bild A1: Erdreichtemperaturen für verschiedene Verlegetiefen der Luftleitungen

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