Alternative Berufe mit Zukunft

Lehrer besichtigen den Betriebsalltag der Menerga-Azubis

16. März 2018

Im Februar besuchten 15 Lehrerinnen und Lehrer den Firmensitz der Menerga GmbH an der Alexanderstraße in Mülheim an der Ruhr. Hinter der Veranstaltung stand die Idee, einen Eindruck der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei Menerga zu vermitteln.

Lehrer, Vertreter des Unternehmerverbandes und Mitarbeiter von Menerga bei der Betriebserkundung

Lehrer, Vertreter des Unternehmerverbandes und Mitarbeiter von Menerga bei der Betriebserkundung

Der Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft, ein Arbeitgeberverband, der rund 180 Firmen in Mülheim an der Ruhr betreut, hatte im Rahmen des Arbeitskreises Schule/ Wirtschaft zusammen mit dem Lehrerarbeitskreis der kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf NRW der Stadt Oberhausen, Pädagogen zu der Betriebserkundung eingeladen.
Hinter der Veranstaltung stand die Idee, einen Eindruck der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei Menerga zu vermitteln, welchen die Lehrer im Anschluss an ihre Schüler weitergeben. Dadurch sollen sie auch auf weniger bekannte, aber dennoch zukunftsversprechende Berufsoptionen in der Region aufmerksam gemacht werden.
„Ihre Schüler werden wahrscheinlich nicht immer ihren Traumberuf in ihrer Lieblingsstadt finden. Sie müssen deshalb mobil im Kopf und in den Beinen sein“, wünschte sich Jennifer Middelkamp, Pressesprecherin des Unternehmerverbandes, über den Zweck des Lehrerbesuches.
Während der Betriebserkundung erhielten die Pädagoginnen und Pädagogen einen Einblick in den Werdegang von ehemaligen und aktuellen Auszubildenden bei Menerga. So wurde die Vielfalt der unterschiedlichen Berufsalltage vorgeführt, bei denen mit Berufen aus der Produktion bis hin zur Verwaltung alles vertreten war. Deutlich wurde bei der Erkundung vor allem eins: Menerga tut alles dafür, den Auszubildenden eine erfolgreiche Zukunft garantieren zu können. So werden neben Ausbildungswochen, einer auf interne Fortbildungen spezialisierten Akademie und einem Ausbildungslabor für gewerbliche Auszubildende auch Projekte organisiert, in denen sich die jungen Menschen selbstständig engagieren können, wie etwa der alljährliche Girls‘ Day, oder das Betreiben des Facebook-Profils der Firma. Jedoch spielt auch der Kontakt der Auszubildenden untereinander eine wichtige Rolle. Dieser wird durch Veranstaltungen wie Azubi-teach-Azubi Tage gefördert, bei denen die Auszubildenden abteilungsübergreifend ihre Arbeitsbereiche und Tätigkeiten präsentieren.
Die Übernahmequote nach der Ausbildung liegt seit drei Jahren bei 100 % und die Auszubildenden, Praktikanten, Trainees und Einstiegsqualifizierer machen alleine 10 % der Mitarbeiter bei Menerga aus. „Wir brauchen Fachkräfte und bilden sie gerne selbst aus“, so Prokuristin und Personalleiterin Stefanie Bekes zum Ausbildungskonzept, welches bei Menerga einen hohen Stellenwert genießt. Durch das Austesten neuer Ausbildungsberufe will das Unternehmen flexibel und zukunftsorientiert bleiben.
Menerga entwickelt und produziert innovative Lüftungs- und Klimatechnik für verschiedenste Einsatzbereiche. Der Jahresumsatz des Unternehmens lag zum Ende des letzten Geschäftsjahres bei ca. 49,8 Mio. Euro; deutschlandweit beschäftigte es zu diesem Zeitpunkt ca. 410 und weltweit ca. 700 Mitarbeiter.
www.menerga.com