Tochterunternehmen in Fernost

Bitzer hat in Japan ehrgeizige Ziele

24. April 2018

Seit Ende 2007 ist Bitzer auf dem japanischen Markt mit einem eigenen Tochterunternehmen vertreten. In den kommenden Jahren möchte Bitzer Japan K.K. zum regional führenden Anbieter von Hubkolbenverdichtern in CO2-Verbundanlagen aufsteigen.

Bei der traditionellen Sakezeremonie zur Eröffnung der Jubiläumsfeier (v.l.): Rainer Große-Kracht (Bitzer CTO), Seiichiro Chigusa (Präsident Nissin Refrigeration & Engineering Ltd.), Gianni Parlanti (Bitzer CSMO) und Ferdinand Spannan (Managing Director Bitzer Japan)

Bei der traditionellen Sakezeremonie zur Eröffnung der Jubiläumsfeier (v.l.): Rainer Große-Kracht (Bitzer CTO), Seiichiro Chigusa (Präsident Nissin Refrigeration & Engineering Ltd.), Gianni Parlanti (Bitzer CSMO) und Ferdinand Spannan (Managing Director Bitzer Japan)

Die wichtigste Produktgruppe von Bitzer Japan sind gegenwärtig Hubkolbenverdichter – von bewährten Modellen bis hin zu innovativen Baureihen für CO2-Anwendungen. „Die positive Entwicklung der vergangenen zehn Jahre zeigt, dass die Entscheidung zur Gründung der Tochtergesellschaft absolut richtig war“, betont Ferdinand Spannan, Managing Director Bitzer Japan. „Ausschlaggebend waren vor allem die interessanten wirtschaftlichen Perspektiven auf dem technisch weit entwickelten japanischen Markt.“ Langfristig möchte sich Bitzer Japan den Löwenanteil an einem Markt sichern, der noch in der Anfangsphase steckt: Hubkolbenverdichter für CO2-Verbundanlagen.
Großes Leistungsportfolio
Im Jahr 2012 verlagerte Bitzer Japan seinen Hauptsitz von Tokio nach Osaka und besitzt heute zusätzlich ein Vertriebsbüro in der japanischen Hauptstadt. „Japan ist nicht nur wirtschaftlich ein sehr interessanter Markt, sondern auch technologisch. Viele Anbieter in ganz Asien orientieren sich an japanischen Lösungen. Natürlich sind manche Aufgaben in einem so hochtechnisierten Land eine echte Herausforderung, aber wir haben sie alle gemeistert. Anspruchsvoll waren beispielsweise verschiedene Projekte mit CO2-Wärmepumpen zur Warmwasserbereitung wegen der hohen Drücke“, fährt Spannan fort. „Eine Stärke ist unser großes und hochwertiges Leistungsportfolio: Mit unserem umfangreichen Angebot an Hubkolben-, Schrauben- und Scrollverdichtern sowie Verflüssigungssätzen können wir Kunden für jede Anwendung die passende Lösung bieten.“
Seit mehr als zehn Jahren in Japan aktiv
Ein weiterer Erfolg: In den vergangenen zehn Jahren hat sich Bitzer in Japan ein Image als Hersteller von hochwertigen Verdichtern und als verlässlicher Partner erarbeitet. Dank des Tochterunternehmens hat Bitzer zudem tiefe Einblicke in die Wünsche und Anforderungen der Anwender vor Ort erhalten, die beispielsweise auf das Produktdesign der nächsten Generation von Verdichtern und Verflüssigungssätzen Einfluss gehabt haben.
Bereits vor der Gründung von Bitzer Japan im Jahr 2007 hatte der Spezialist für Kältemittelverdichter enge geschäftliche Beziehungen zum japanischen Kälte- und Klimamarkt. Damals betreuten Bitzer-Mitarbeiter vom Standort Hongkong aus auch die Kunden in Japan. Heute ist Bitzer Japan unter anderem eng mit der Anwendungstechnik der Bitzer Kompetenzzentren für Hubkolbenverdichter in Schkeuditz und für Schraubenverdichter in Rottenburg vernetzt – und die unkomplizierte Kommunikation zahlt sich aus: „Die sehr gute Zusammenarbeit mit anderen Standorten war und ist ausschlaggebend für unseren Erfolg. Obwohl die großen japanischen Anlagenhersteller die verwendeten Verdichter in eigenen Werken fertigen, haben wir das Potenzial bei technologisch anspruchsvollen Anwendungen erkannt und genutzt“, sagt Ferdinand Spannan.
www.bitzer.de