ebm-papst

Geschäftsjahresumsatz stabil auf Vorjahresniveau

24. Juni 2020

Das am 31. März 2020 beendete Geschäftsjahr 2019/20 schloss ebm-papst mit einem Umsatzerlös von 2,188 Mrd. Euro ab. In einem schwierigen Marktumfeld bestätigte das baden-württembergische Familienunternehmen damit das Vorjahrsergebnis (2,185 Mrd. Euro / plus 0,2 %).

Äußerst erfreulich wuchs ebm-papst auf dem amerikanischen Markt mit plus 5,8 % auf 286 Mio. Euro (Vorjahr: 270 Mio. Euro), gefolgt von Europa (exklusive Deutschland) mit plus 1,7 % auf 1.042 Mio. Euro (Vorjahr: 1.025 Mio. Euro) und der Region Asien mit plus 0,1 % auf 399 Mio. Euro (Vorjahr: 399 Mio. Euro). Auf dem Inlandsmarkt generierte ebm-papst 462 Mio. Euro (Vorjahr: 492 Mio. Euro / minus 6,0 %). Die aus der Zentrale in Mulfingen verantwortete industrielle Lufttechnik wuchs leicht um plus 0,1 % auf 1.447 Mio. Euro (Vorjahr: 1.445 Mio. Euro).

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Gruppe

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Gruppe

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Gruppe: „Hinter uns liegt ein in den ersten drei Quartalen ordentliches Wachstumsjahr, das am Ende durch weitreichende Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter, Störungen in den Lieferketten und rückläufigen Auftragseingängen den Vorjahresumsatz nur knapp übertraf.“
ebm-papst handelte frühzeitig und konsequent in enger internationaler Abstimmung und minimierte so die Auswirkungen von Covid-19 auf die Gruppe. Im Vordergrund standen dabei für den Weltmarktführer die Verantwortung für die Belegschaft und die Bedienung seiner Kunden. So unterstützte der Ventilatoren- und Motorenhersteller beispielsweise die Medizintechnik unter anderem bei Komponenten für Beatmungsgeräte. Zentral ist für ebm-papst auch die Sicherung der Liquidität.
„local for local“ Strategie konsequent ausgebaut
Die ebm-papst Internationalisierungsstrategie „local for local“ in den Regionen USA, China und Europa werde bei der Bewältigung der Covid-19-Krise helfen. Durch seine hohe Eigenständigkeit war es beispielsweise ebm-papst China möglich, bereits seit Mitte März mit voller Kapazität zu produzieren.
Die „local for local“ Strategie wurde im vergangenen Geschäftsjahr durch die Fertigstellung des dritten Produktionsstandorts in Xi‘An in China sowie die Inbetriebnahme des zweiten Standorts in den USA (Johnson City/Tennessee) weitergeführt. Im Bereich des Lieferantenmanagements soll „Multiple Sourcing“ zukünftig noch stärker berücksichtigt werden. Mit dem „local for local“ Ansatz können Risiken aus handelspolitischen Konflikten und Währungskursvolatilitäten reduziert werden.
ebm-papst steuert auf Sicht
Für das aktuelle Geschäftsjahr steuert ebm-papst auf Sicht und plant mit unterschiedlichen Konjunktur-Szenarien. Gleiches gilt für Investitionen, die abhängig von der konjunkturellen Entwicklung weltweit gesteuert werden. Das derzeit im Bau befindliche EMV Labor in Mulfingen wird wie geplant fertiggestellt.

ebm-papst Mulfingen, Sitz der Unternehmenszentrale und Marktführer bei Ventilatoren für Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik, erzielte einen Umsatzzuwachs von 18 Mio. Euro auf 1.107 Mio. Euro (Vorjahr: 1.089 Mio. Euro / plus 1,6 %).

ebm-papst Mulfingen, Sitz der Unternehmenszentrale und Marktführer bei Ventilatoren für Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik, erzielte einen Umsatzzuwachs von 18 Mio. Euro auf 1.107 Mio. Euro (Vorjahr: 1.089 Mio. Euro / plus 1,6 %).

Für den Bereich Forschung und Entwicklung stellt ebm-papst rund 110,1 Mio. Euro bereit. Diese fließen unter anderem in die Weiterentwicklung auf den Gebieten Digitalisierung und IoT (Internet of Things) sowie Aerodynamik und Akustik.
Die Anzahl der Stammbelegschaft blieb im vergangenen Geschäftsjahr stabil. Eine weltweite Reduktion gab es im Bereich der Leasingkräfte mit minus 432. In Summe beschäftigt ebm-papst weltweit 14.638 Mitarbeiter inklusive Leasingkräfte (Vorjahr: 15.058).
Ausbildungsangebot konstant
Einen großen Anteil seiner Fachkräfte gewinnt ebm-papst aus seiner unternehmenseigenen Aus- und Weiterbildung. Sie bleibt trotz Covid-19 auf konstant hohem Niveau. So werden im September 2020 insgesamt 115 junge Menschen (Vorjahr: 113) ihre Berufsausbildung starten. Auch für das kommende Jahr 2021 wird ebm-papst die gleiche Anzahl an Ausbildungsstellen bieten.
Stefan Brandl: „Die Konjunktur- und Corona-Krise wird uns mittelfristig stark belasten und uns viel abverlangen. Positiv sind daher die getroffenen Maßnahmen unserer Bundesregierung. Sie sind vorausschauend und ermöglichen die notwendigen Wirtschaftsimpulse, insbesondere auf den Zukunftsgebieten Digitalisierung und Klimatechnologie.“
www.ebmpapst.com