Auf beide Richtlinien bezieht sich die VDI 2078 (E) und die dargestellten Modelle sind Grundlagen des Berechnungsmodells zu Berechnung von Kühllast und Raumtemperaturen von Räumen und Gebäuden (VDI-Kühllastregeln).

Teil 1: In der vorliegenden Neuausgabe wurden redaktionelle Korrekturen (Testbeispiele) vorgenommen. Die Algorithmen wurden für die Berechnung von Raumkühlung/-heizung ergänzt. Die Richtlinie beschreibt die Grundlagen des instationären Verhaltens von Räumen und Gebäuden. Das Verfahren ermöglicht die Berechnung von Lasten und Raumtemperaturen unter korrekter Berücksichtigung der thermischen Eigenschaften der Bauteile und ihres instationären Verhaltens. Die Richtlinie beschränkt sich auf die Beschreibung des Rechenkerns.

Die Randbedingungen für konkrete Anwendungsfälle ( z.B. Kühllast (VDI 2078), Energiebedarf (VDI 2067 Bl. 10) werden in diesen determiniert. Auf die verwendeten meteorologischen Randbedingungen sowie Beschreibung, Nutzung und Aufteilung von Gebäuden bzw. Räumen wird eingegangen. Ausgiebig wird das Modell beschrieben. Die Anhänge A1, A2 und B beinhalten: Testbeispiele, Diagrammen und einen Anlaufplan. Teil 2: Diese Richtlinie beschreibt einen leistungsfähigen Algorithmus im Rahmen der Kühllastberechnung unter sommerlichen Bedingungen zur Berechnung des Gesamtenergiedurchlassgrades von transparenten Fassadenkonstruktionen und Fenstern.

Das energetische Verhalten transparenter Fassaden wird verständlich erläutert und es können energetische Tabellenwerte für die VDI 2078 erstellt werden (Standardwerte für Glaskombinationen, Klarglas und beschichtete Gläser). Der Gesamtenergiedurchlassgrad beinhaltet als Komponenten den Strahlungstransmissionsgrad und den sekundären Wärmeabgabegrad. Bei Letzterem wird die Wärmestrahlung, die Konvektion und die Lüftung berücksichtigt. Mit dem Algorithmus ist es möglich, Fassaden bis zu fünf festen Schichten (z.B. Glasscheiben, Gewebe und/oder Lamellensonnschutz) mit dazwischen liegenden, nicht durchlüfteten oder durchlüfteten Spalten (Zwischenräumen) zu berechnen. Der Algorithmus stellt zurzeit ein Optimum im Hinblick auf Objektivierbarkeit und Nachvollziehbarkeit dar. Die energetischen Kenngrößen, das Berechnungsverfahren, die strahlungsphysikalischen und thermischen Berechnungen, die Schnittstellen zu den Teilen 1 und 3 sowie die Validierung werden ausführlich und nachvollziehbar dargestellt. Die Anhänge 1 bis A5 beinhalten Aussagen zu: Ablaufplänen, Randbedingungen; Kennwerte für Zwischenräume, Kennwerte für feste Schichten und solare Kennwerte für Fensterkombinationen.

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